Sonntag, 5. November 2017

Diskussionen über Hunde-/Katzenfutter ... Abgründe



Zwei unserer fünf Fellnasen... oben Pepe und darunter Bella... mal so nebenbei.

Bevor ich zum eigentlichen Inhalt des Artikels komme:

Kürzlich hatte ich ein Video von unserer Bella in einer Hundegruppe gepostet, welches zeigte, wie sie mit einer frischen Pizza beschäft war.



Neben doch positiven Reaktionen, kamen aber auch solche wie: "Ich hoffe Dein Hund kotzt Dir auf die Couch!", "Vollkommen ungesund!" oder "Und in ein paar Wochen oder Monaten jammern, dass der Hund dies und jenes hat." usw.

Zu dem Video gab es von mir zunächst keine Infos und es war schon recht erschreckend, als derartige Kommentare kamen, da solche Kommentare jegliche Objektivität vermissen ließ und oberflächlich geurteilt wurde. Denn bevor man urteilt sollte man doch wohl mal fragen, was sie da genau futtert. "Pizza" sagen nun manche, aber dies ist nicht so ganz richtig, da sie an sich lediglich von einer Hähnchen-Döner-Pizza das Fleisch, etwas Teig futterte und was vom Tzaziki schleckte. Die Zwiebeln und Gurkenstücke legte sie sauber geleckt neben die restliche Pizza, als sie fertig war.
Allein dieses Beispiel zeigte schon, dass man lieber losmeckert, anstatt mal zu hinterfragen.

Viel schlimmer finde ich aber dieses:

Wie in der Überschrift schon angekündigt handelt der Artikel von Katzen- und Hundefutter-Diskussionen, die auf meinen eigenen Beobachtungen in Facebook-Gruppen beruhen und teilweise echte Abgründe in der Diskussionskultur aufweisen.

Ich will keinesfalls bestreiten, dass man in den Gruppen sicherlich auch gute Informationen bekommen kann, die auf eigene Erfahrungen und Kenntnisse beruhen. Tipps können immer gut sein. Diese Futtertipps kommen oftmals auch von "Aufklärern", die sich in der Tat so bezeichnen (ich mein es wertneutral).

Nun kommt aber ein sehr großes ABER, denn es ist leider auch so, dass nicht selten diese Tipps gleichzeitig mit dem Suggerieren eines schlechten Gewissens einhergehen. Beispielsweise:

"Dieses und jenes Futter ist gut, weil das andere Futter xyz nicht gesund für Katzen ist. Du hast schließlich eine Verantwortung für Deine Katzen! Wenn Du weiterhin xyz verfütterst wirst Du keine gesunden und glücklichen Katzen haben."

"Ich habe mehr Ahnung als Tierärzte"
usw.

Des Weiteren werden diese Futter-Tipps auch gerne mal als "Vorschriften" formuliert. Wenn man diesen "Tipps/Vorschriften" nicht bereit ist zu teilen und eine andere Meinung vertritt, können solche Formulierungen kommen wie: "Fütterst Du weiter diesen Dreck bist Du ein Tierquäler", "Dir fehlt die Verantwortung für die Haltung von Tieren" usw. teilweise auch übelste Beleidigungen, die sehr ins persönliche gehen. "Warum vertrittst Du diese Meinung, biste unterv....?!".
Allerdings gibt es solche schwarzen Schafe in beiden Lagern - dies sollte man aus Gründen der Fairness schon sagen.

Nur ist es so, dass teils schon viel Überheblichkeit vorhanden ist und ein regelrechtes Kindergartenverhalten an den Tag gelegt wird. "Meine Katze ist gesünder als Deine weil sie mit xyz gefüttert wird!", "Nein meine, weil sie auch mit xyz-Futter schon alt geworden sind" usw.

Ich finde es bedauerlich, dass die sachliche und konstruktive Diskussionskultur im Niedergang begriffen ist und sehr viel pauschliert wird.

Es braucht nur mal jemand zB mal paar Dosen Whiskas-Futter posten und ein Shitstorm ist gebucht. Aber niemand fragt, ob die postende Person permanent nur Whiskas verfüttert oder es mal als Abwechslung dient. Es wird  grundsätzlich davon ausgegangen, dass die Katzen an 365 Tagen im Jahr Whiskas bekommen. Pauschalieren und Meckern ist einfacher, als mal nachzufragen. Schon schade um die Diskussionskultur.

An sich find ich es ja schon gut und es ist wichtig, dass man sich auch über Futter austauschen kann, aber es kommt dabei sehr auf die Art der Kommentierung an, denn es geht hier auch um praktizierende Tierliebe. Da kommt auch die Emotionalität und Übereifer mit rein und wenn Tierhalter als verantwortungslos hingestellt, nur weil sie mal Whiskas, Sheba oder gar (ganz böse) Futter vom Discounter verfüttern, finde ich persönlich, dass eine rote Linie überschritten wird. Denn dann geht es nicht um einen Meinungsaustausch, sondern es gleicht einem Anprangern.


Man sollte auch bedenken, dass es an sich auch auf die Futter-Menge ankommt und Pauschalierungen sind nie gut. 

Wir reichen zB unseren Fellnasen eine recht abwechslungsreiche Palette an Futtermarken:

Purina, Whiskas, Animonda, Sheba, Coshiba, Felix, Coshiba, Hausmarke von DM & Rossmann, Activa von Futterhaus, frisch angebratene Hähncheninnereien und Seelachs. Auch mal  Reste vom Tisch (für unsere Hündin Bella).

Vielleicht konnte ich mit den vorstehenden Zeilen mal zum Nachdenken anregen....

Euer Tom

Samstag, 4. November 2017

Lebensraum für ungewollte Katzen und Hunde (u.a.).... realisierbar?

Ein Hof auf dem Lande wäre ein richtiges Traumprojekt für mich und auch für meine Lebensgefährtin - obgleich ich mittlerweile schon 46 Jahre alt bin, schwebt dieses Projekt durch meine Gedankenwelt und zwar schon sehr lange.

Nun fragt ihr euch bestimmt "Wie nun? Ein Hof? Bauernhof?", aber nein kein richtiger Bauernhof. Eher ein älteres Gehöft und weiter weg von einer Stadt.

So könnte er zB aussehen von der Aufteilung her:


Eine Art Gnadenhof für Tiere, die keiner mehr möchte, ganz besonders für ältere Hunde und Katzen, die ihren Lebensabend sonst im Tierheim verbringen würden oder welche die ein Handicap haben. Dazu evtl. auch eine Pflegestelle für traumatisierte Hunde und Katzen. Eine Scheune wäre ein guter Ort und Rückzugsmöglichkeit für Katzen und auch die Hunde.

Auch paar Kaninchen, Enten und Gänse würden ein zuhause finden - auf jeden Fall nicht als "Futtertiere". Ein Schweinepaar, die sich u.a. um die Essensreste kümmern dürften, Hühner für frische Eier. Dazu ein Bienenvolk, die sich um die Wildpflanzen und auf dem Grundstück befindlichen Obstbäumen kümmern dürften. In den Obstbäumen würden Brustkäste für Vogel installiert werden und auf dem Grundstück viele Insektenhotels.

Ideal wäre auch das Vorhandensein von ein paar Ziegen und Schafen zwecks Milchgewinnung für die Produktion von hauseigenem Käse. Was mir selber am Herzen liegen würde, eine Art Igelstation, wo auch verletzte Tiere wieder genesen  könnten. 

Im hofeigenen Laden könnte man tagesfrische Eier, nebst selbst gemachten Honig und Käse anbieten - evtl. auch eigenes Obst und angebautes Gemüse. Abgerundet mit einem kleinen Cafe, wo selbstgebackene Kuchen offeriert werden.

Den Hofladen und das Cafe würde ich schon als Notwendigkeit ansehen, damit ein wenig die Kosten gedeckt werden, die so ein Projekt mit sich zieht.

Dort wo die Obstbäume sich befänden, wäre zugleich ein Auslaufrefugium für die Hunde.

So ein Hof wäre schon ein kleiner Garten Eden und ich würde ihn auch nicht nur den Tieren als Ort für den Lebensabend anbieten, sondern denke, dass es auch ein guter Ort sein könnte, damit u.a. traumatisierte und auch sozialbenachteiligte Kinder für ein paar Stunden einen Ort haben, wo sie auf andere Gedanken kommen können ("Ausflugsziel" für kleinere Gruppen).

Viele Ideen kommen und kamen schon zu der Thematik mit dem Hof, aber ob es jemals umgesetzt werden kann - keine Ahnung; vielleicht bleibt es für immer ein Traum.

Gerade im Osten Deutschlands ist es so, dass viele Landstriche entbürgert sind bzw. aufgrund der Landflucht bald entbürgert sein werden und vielleicht könnte so ein Hof ein Anfang sein, einem Dorf wieder Leben einzuhauchen und sich dann weitere dieser Art dort ansiedeln... Gedanken die sich einschleichen, wenn man überlegt, wo so etwas stattfinden könnte.

Wir Menschen haben es selber in der Hand, zumindest stückweise und im Rahmen der Möglichkeit eines jeden Menschens der Natur und Tierwelt etwas zurückzugeben und zu versuchen wenigstens im Kleinen die angerichteten Schäden zu minimieren.

Um ein wenig zu verhindern, dass die sich dann auf dem Hof befindlichen Katzen u.a. auf Jagd nach Wildtieren umherstreifen und dabei möglicherweise Singvögel erlegen, würde eine ausreichende Fütterung vorgenommen werden. Denn dies ist schon ein Problem, da es alleine durch die unverhältnismäßig hohe Zahl von Freigängerkatzen zu einem ungleichgewicht im Ökosystem kommt und der Bestand an unseren heimischen Singvögeln eh schon rapide zurückgegangen ist, nicht zuletzt aufgrund der Vernichtung eines immens hohen Prozentanteils des Insektenbestandes durch uns Menschen - eine der Nahrungsgrundlagen der Vögel.

Euer Tom

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ruhet in Frieden...

Ich gebe zu, dass ich mir bis vor einigen Jahren noch nicht so die Gedanken gemacht habe, aber mittlerweile schon. Es ist erschreckend, was wir mit unserem Konsumverhalten der Umwelt und den Tieren antun. 

Man sollte vielleicht mal anfangen weniger Fleisch zu konsumieren und auf Billigfleisch zu verzichten; ferner Maßnahmen wie das Anlegen von Wildwiesenflächen zu unterstützen und selber auch zumindest "Hotels" den Insekten anzubieten.

Der Mensch schauffelt sich sein eigenes Grab.... 

Mittwoch, 27. September 2017

Hunderunden und das Opfern von Angsthunden ....

Ich gebe zu, eine recht provokante Überschrift, aber nach dem was heute um kurz nach 19 Uhr im Waldgebiet "Am Gelben Sprung" ablief, war eine Szenerie zum Abgewöhnen und wirft doch erhebliche Fragen zum Verantwortungsbewusstsein eines Hundebesitzers auf.



Bella und ich haben, wie üblich, den linken Weg genommen, um eine größere Runde zu gehen und etwa nach 1/4 der Strecke bogen wir ab und ich konnte bereits weiter vorne drei freilaufende Hunde erspähen und je weiter man kam mehrere Personen und mehrere Hunde. Und die bisherigen Erfahrungen mit solchen "Gruppen" sind sehr durchwachsen. Mittlerweile blieb Bella etwa 5 Meter hinter mir stehen, als dann auch ein Hund langsam an auf uns zukam und dies unter den Augen des Besitzers weiter hinten. Der Besitzer machte keinerlei Anstalten seinen Hund zurückzurufen. Bella senkte ihre Rute und machte schon einen unsicheren Eindruck. Ich versuchte sie zu beruhigen und wollte zu ihr gehen, als der andere Hund urplötzlich lospreschte und Bella die Flucht ergriff. Nach wenigen Augenblicken war sie aus meiner Sichtweite und der andere Hund stellte die Verfolgung ein. Dann erst hörte ich auch den anderen Hundesitzer den Namen seines Hundes rufen. Ich rief nur in seine Richtung ein lautes "Danke" - es brodelte sehr in mir. Von hinten kam ein "Ist doch nicht meine Schuld" und ich darauf: "Und ob, ist schließlich Ihr freilaufender Hund". Kurz danach sah ich Bella um die Ecke stehen und auf mich warten (zum Glück). Als ich noch zwei oder drei Meter von ihr entfernt war, drehte sie sich um und wollte nur den Rückweg antreten. Ich gab dem nach, da es für sie unzumutbar wäre, nun an der ganzen Horde vorbeizumüssen. Sie muss zwar lernen, dass sie mir vertrauen kann, wenn ich bzw. wir (Cloody und ich) bei ihr sind und versuchen, dass sie ihre Angst in den Griff bekommt, aber dies funktioniert nur dann, wenn man nicht auf verantwortungslose Hundebesitzer trifft.

Und ja, ich deklariere das Verhalten eines solchen Hundebesitzers als unverantwortlich, denn es ist doch eher so ein Machogehabe, wenn man meint, dass sein Hund alle Freiräume hat und auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen ist. Eine funktionierende Gesellschaft zeichnet sich auch dadurch aus, dass Rücksicht auf Dritte genommen wird - dies ist leider selten geworden.

Wenn ich sehe, dass dort ein vorsichtig und ängstlich agierender Hund auftaucht, dann würde ich meinen Hund bei mir halten oder gar anleinen, wenn bekannt ist, dass er solch eine Situation dann gerne ausnutzt. Vor knapp einer Woche erlebten wir ein positives Beispiel. Eine Hündin (mehr so Richtung belgische Schäferhündin) die recht marzialisch an der Leine geführt daherkam, zeigte ein tolles Sozialverhalten Bella gegenüber. Ihre Besitzerin meinte, dass wenn ihrer Hündin ein Hund begegnet, der sich ängstlich und eingeschüchtert zeigt, dann unterlässt sie ein Jagen und sendet dann selber freundliche Signale aus.

Zurück zum Vorfall: Es ist an sich ja nichts dagegen einzuwenden, dass sich Hunderunden bilden, bei denen mehrere Besitzer/innen mit ihren Hunden dann gemeinsam herumlaufen und sie spielen lassen. Aber man sollte dabei schon Rücksicht auf andere nehmen, wenn man auf Fremde trifft. Ansonsten kann man ja gleich dem möglichen Angsthund ein Schild umhängen: "Ich habe Angst und bin zum Jagen freigegeben".

Für mich steht nun jedenfalls fest, dass ich um 19 Uhr nicht mehr dieses Waldstück aufsuchen werde - weil andere soziale Inkompetenz zeigen.



Montag, 4. September 2017

Hundebesitzer - das Maß aller Dinge...

... auch wenn die Vielzahl normale Ansichten vertreten und auch weiterdenken, so zeigen so manche Reaktionen auf meinen gestrigen Blog-Artikel, dass liberales und weitsichtiges Denken manchmal ein seltenes Gut ist. Eine der Reaktionen war, dass man in Zweifel stellte, dass ich überhaupt in der Lage sein einen Hund zu führen... und man neigte doch auch sehr dazu mich anzufeinden nebst Polarisierung und Gestalten von Pseudo-Szenarien, die jenen, die ich erlebte und in meinem gestrigen Artikel ansprach absolut nicht entsprachen. Ich bin ein großer Freund von einer gepflegten Diskussionskultur, bei der man auch die Sachlage nicht verändert und ohnen sog. alternative Fakten. Schade, dass dies nicht immer alle so sehen, sondern Diskussionen auch gerne mit Emotionen bespicken.

Diskussionspartner waren in erster Linie Hundebesitzer, die konsequente Kontaktsperren für Hunde vornehmen und es als Frechheit und Respektlosigkeit ansehen, sollte es auch nur ein anderer Hund wagen, in die Richtung des eigenen zu blicken oder zu agieren. Es wurde auch viel polarisiert und wirklich gelesen, schienen die Diskussionspartner/innen meinen Artikel nicht. Ich habe zB in meinem Artikel rein gar nichts davon geschrieben, dass unsere Hündin unangeleint oder an der Leine auf andere Hunde zustürmt, dies wurde mir aber zB unterstellt. 

Nach knapp einer Stunde wurde ich ohne Vorwarnung aus einer Hundegruppe bei Facebook verbannt, obgleich es eine rein sachliche Unterhaltung von meiner Seite aus war.

Ich werde niemals ein Freund davon sein, meine Hündin mittels der Leine von einem anderen Hund wegzuzerren, wenn beide sich freundschaftlich beschnuppern und dabei angeleint sind. Denn durch diesen gewaltsamen Akt kann nicht nur Stress beim eigenen Hund ausgelöst werden sondern auch eine gewisse Art von Unsicherheit.
Es sind doch gerade wir Menschen, die nicht wirklich unschuldig sind, wenn es zu Vorkommnissen kommt.

Wenn wir anfangen würden mal mehr auf die Intuitionen und Reaktionen sowie Signale unserer Hunde zu hören, wäre es ein Anfang....


Sonntag, 3. September 2017

Rudelführung oder reiner Egoismus/Kontrollzwang?

Meine Lebensgefährtin Cloody und ich waren heute zusammen mit unserer Hündin Bella beim Tierheimfest in Solingen Glüder. War ziemlich gut besucht und viele Hunde. Leider war es aber so, dass es für unsere Bella doch sichtlich zu stressig (zu viele Menschen) und auch zu laut war. Nach etwa einer Stunde sind wir wieder gegangen.

Was mich aber doch arg negativ verstimmte war das Verhalten von so einigen Hundebesitzern, in deren Nähe wir uns aufhielten oder vorbeigingen. Bereits auf dem Weg zum Tierheim wurden wir von einer Frau mit einem größeren Hund überholt und er wollte bei unserer Bella mal "Hallo" sagen und schnuppern und ich hörte nur: "Nein, bei der nicht!" .... na gut...

Dann etwas später, als wir beim Tierheim angekommen waren und einen Platz am Zaun einnahmen, um einen älteren Herrn seine Geschichte mit seiner Füchsin zu hören, was nebenbei bemerkt sehr interessant war, gesellte sich eine andere Hundebesitzerin neben uns. Sie hatte einen schwarzen Hund, der immer wieder mit wedelnder Rute zu Bella kam und schnuppern wollte, Bella war ebenfalls neugierig. Nur wurde dies immer und immer wieder unterbunden. Entweder wurde der Hund von seiner Besitzerin weggezogen oder unter Mithilfe ihrer Hände ferngehalten. Wir standen nebeneinander und ich finde so ein Verhalten schon arg negativ.

Solche Vorkommnisse begegnen uns immer mal wieder auch auf unserern täglichen Spaziergängen mit Bella und teilweise werden die Hunde einfach an einer strammen Leine regelrecht weiter gezerrt...

Natürlich ist es so, dass man bei einem Hund als Rudelführer fungieren muss, aber dies beinhaltet nicht, dass man einem Hund soziale Kontakte verwehren muss. Denn wenn man die Rudelführerposition soweit ausnutzt, um zwangshaft soziale Kontakte zu anderen Hunden zu unterbinden, dann scheint doch einiges schief zu laufen und man sollte sich selber mal hinterfragen. Von solchen Machtdemonstrationen halte ich per se nichts und dies zeugt nur von reinem Egoismus und Kontrollzwang... verbieten "wir" etwa auch unseren Kindern das Spielen mit Gleichaltrigen im Sandkasten?

Für mich ist es zwar auch klar, dass natürlich Cloody und ich als Rudelführer fungieren, aber dennoch geben wir Bella auch Freiraum und -sofern alles friedlich abläuft- somit auch die Möglichkeit zur Pflege von sozialen Kontakten. Nur ist es schon mehrfach vorgekommen, dass wir beide uns nur kofpschüttelnd anschauten, wenn andere ihren Hunden das "Hallo"-sagen versagten...

Ergänzender Artikel vom 04.09.2017



Montag, 28. August 2017

Bella und die Natur

Bilder von unserer Bella, die wir beim gestrigen Ausflug ins Murmelbachtal (Wuppertal) aufgenommen haben und eines, wo sie offensichtlich noch nicht wirklich rechte Lust hatte, die Wohnung zu verlassen.









Freitag, 18. August 2017

Das Unvermögen der Hundebesitzer....

Leider gestern morgen so geschehen: 

Da kommt eine schüchterne und ängstliche Hündin über eine Wiese  im Park gelaufen, sieht andere Hunde herumtoben und stockt und beobachtet. Ein anderer unangeleinter Hund kauert sich knapp 30 Meter ins Gras und prescht dann plötzlich darauf los, um sie zu jagen.

Die Besitzerin des "Jägers" lacht daraufhin los und meint: "Da hat er ja ein Opfer gefunden - keine Sorge nur spielerisch" und lachte hämisch .... da brachte ich nur ein "ah ja" heraus, da ich eher in sorge um meine Hündin war und rief sie, damit sie weiss, wo ich bin. Nach einem geschlagenen Haken machte sie sich auf den Weg zu mir. Daraufhin kam von der Besitzerin nur ein "Och schade, die wollte wohl nicht"

Was ich in dem Moment dachte sag ich besser nicht.... aber ich hoffe, dass die Besitzerin mir an einem der kommenden Morgende wieder über den Weg läuft, dann werde ich sie definitiv auf ihr unmögliches Verhalten ansprechen. Wenn man schon sieht, dass ein ängstlicher/vorsichtiger Hund auftaucht und man ja weiss, dass der eigene gerne andere jagt (vollkommen egal ob es spielerisch dann ist), dann sollte man seinen Hund unter Kontrolle haben.

Das Verhalten von so manchen Hundebesitzern empfinde ich mehr als "unsozial"

Samstag, 12. August 2017

Pflegestelle für Hunde und anderes aus der Gedankenwelt....



Vorgestern traf ich im Wartezimmer unserer Tierärztin auf einen älteren Mann und wir kamen da gut ins Gespräch. Er hat einen 13 Jahre alten Hund mit einem Herzklappenfehler und der dauerhaft Medikamente einnehmen muss. Bei dem Gespräch kam heraus, dass er vor einigen Jahren als Hunde-Pflegestelle tätig war. Schon interessant und ich finde persönlich es sehr gut, dass es auch solche Stellen gibt. Nur und da pflichtete er mir bei ist es schon schwer, sich dann hinterher von dem Hund zu trennen, wenn er ein neues Heim gefunden hat. Zumal seine letzte Pflegefellnase war ein völlig verängstigter Hund und nach mehreren Wochen war ein Vertrauensverhältnis geschaffen worden und sich dann zu trennen, ist für beide dann echt schwer, wenn man als Mensch mit Herz und Seele dabei ist.

Ich habe mich auch schon mal damit beschäftigt, ob wir nicht auch Richtung Pflegestelle gehen sollten, aber dies könnte ich keiner unserer Fellnasen und vor allem keinem Pflegehund antun. Denn dann freunden die sich an und man muss den Pflegehund dann doch wieder aus der vertrauten Umgebung herausnehmen... nein nein nein. Allein der Gedanke daran ist schon schwer.

Vor einigen Wochen beschäftigte mich der Gedanke, ob wir nicht mal für 1-2 Wochen nach Rumänien sollten (ohne Bella), um dort vor Ort mitzuhelfen, hundegerechte Lebensbereiche/Tierheime aufzubauen. Wie sich dann herausstellte, war ich nicht allein mit solchen Gedanken. Ein weiterer Halter von rumänischen Hunden, mit dem ich auf Facebook befreundet bin, trug sich selber auch schon mit solchen Gedanken. Aber -so wie er auch- musste auch ich mir eingestehen, dass wir zu sehr mit dem Herz dann dabei wären und versuchen würden, eher welche von dort mitzunehmen. Gedanke at acta gelegt....

Vielleicht wird nun der ein oder andere sagen: Und was ist mit den Tieren in unseren Tierheimen? Natürlich gibt es auch hier viele Hunde in den Tierheimen und oftmals sind dort mehr, als sein sollten. Bella kommt auch aus einem Tierheim, aber dennoch -so meine Meinung- haben die Hunde hier bei uns ein besseres Leben und sollte man es nicht auch anderen ermöglichen, wenn die Chancen dafür gegeben sind?

Vorgestern haben wir uns einen TV-Beitrag auf 3Sat angeschaut, wo es um Hunde/Katzen ging und wo auch das Thema der Überzuchtungen angesprochen wurde. Züchtungen werden extra vorgenommen, weil man mit dem Trend mitgehen und nur Kohle machen will. Wie damals, als der Film mit den Dalmatinern ins Kino kam und der Ruf "Ich will auch einen" sehr oft zu hören war und es dann Monate später eine regelrechte Damlatiner-Schwemme gab - erst in den Wohnungen/Häusern und dann Wochen später in den Tierheimen. Nun sind es Variationen vom Mops und Hunden im Handtaschenformat. Hauptsache man geht mit dem Trend....

Wäre es da nicht sinnvoller, dass man sich statt einem Chihuahua im Handtaschenformat, den man betütteln und verhätscheln kann, einen quirligen Dackel oder kleinen Mischlingshund aus dem Tierheim holt? Haben die weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient, als so prädestinierte nach Aufmerksamkeit schreiende Kläffmaschinen? Ich mochte es noch nie mit einem Trend mitzugehen und eher auszuscheren. Übrigens: Chihuahua's sind Bella's beste Freunde. Erst auf Bella zugehen und Freude vorgauckeln, um sich dann vor ihr breitbeinig hinzustellen, nach ihr zu schnappen und sie "bedrohlich" anzukläffen... aber wehe die bellt dann zurück *lach


An sich möchte ich nur sagen: Wenn man sich schon einen Hund zulegen möchte, dann sollte dies gut überlegt sein und schaut doch erstmal in den Tierheimen nach (dort finden sich auch viele Hunde aus dem Ausland). Dort warten nicht selten Hunde, die Schicksale hinter sich haben und sich nach einem guten zuhause sehnen, wo sie wieder aufleben können. Nur brauchen diese Hunde auch Zeit, um sich einzuleben und Vertrauen aufzubauen. Bei Bella dauerte es schon einigen Monate - mittlerweile ist sie aufgeblüht und im Vergleich zu den ersten Wochen ein Unterschied, wie Tag und Nacht.

Und wenn man schon die Möglichkeit hat, warum dann nicht ein Hund aus einem Tierheim, der schon Jahre auf dem Buckel hat... nur um ihm einen schönen Lebensabend zu bescheren, wäre dies nicht auch ein Anspruch und eine Aufgabe? Sind wir dann da zu sehr Egoist, um über ältere Hunde hinwegzusehen und lieber nach Welpen oder Junghunden zu schauen? Ich würde es machen, wenn wir ebenerdig wohnen würden und einen großen Garten und noch mehr Platz hätten.

Euer Tom




Freitag, 11. August 2017

Bella und die Babesiose - Teil 2

Mittlerweile sind ein paar Tage verstrichen, seit dem sie die erste Injektion mit dem Mittel Carbesia erhielt und sie hat es echt gut vertragen. Keine offensichtlichen Nebenwirkungen :-).

Mittlerweile gehen wir alle davon aus, dass bereits in Rumänien Kontakt zu den Parasiten (Babesien) hatte und ihr Immunsystem diese gut im Griff hat. 

Gestern war sie echt träge, aber dies haben wir Menschen ja auch manchmal, obgleich das Wetter dafür echt geschaffen  war, um im Körbchen zu bleiben. Die Hunderunde bei Regen wollte Bella auch merklich verkürzt haben.

Eben kam ich nach Hause und da erwartete sie mich schon oben auf der Treppe mit wedelnder Rute und als ich sie begrüßte rannte sie auf mich zu und es fehlte nur, dass sie mir in die Arme sprang :-)
Aber als ich in der Hocke war, drücke sie sich so an mich, dass es mich fast umwarf. Denke, dass man davon ausgehen kann, dass sie sich freute :-)




Montag, 7. August 2017

Bella und die Babesiose (Hundemalaria)

Unsere Hündin Bella, eine ehemalige rumänische Straßenhündin, kam im September 2016 nach Deutschland und seit Oktober 2016 lebt sie in unserem Haushalt, zusammen mit vier schnurrenden Fellnasen (Katzen).



Im Rahmen der Kontroll-Blutuntersuchung bzgl. der Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Dirofilariose) stellte sich am 31.07.2017 heraus, dass der Antikörper-Grenzwert für Babesiose um das 8fache überschritten wurde. Als unsere Tierärztin uns dies mitteilte, war es schon eine Sorgen verursachende Nachricht. Allerdings zeigte Bella keinerlei Anzeichen einer akuten Infektion (keine Symptome). Sie faulenzte, futterte, spielte und war agil wie sonst auch. Dies war bereits ein gutes Zeichen, dass die Infektion durch ihr Immunsystem noch in Schach gehalten wurde.

Mehr zu Babesien findet ihr auf dieser informativen Seite: Parasitus Ex

Da unsere Tierärztin das Medikament nicht auf Lager hatte, empfahl sie uns die Tierklinik in Duisburg aufzusuchen. Mittlerweile hatte ich mich in verschiedenen Foren, Internetseiten und Facebook-Gruppen eingelesen und auch ausgetauscht und oftmals auch von möglichen Nebenwirkungen (u.a. Erbrechen) gelesen, so dass ich mich entschloss, am darauffolgenden Montag, also 07.08. (heute), die Tierklinik aufzusuchen (Umgehen des Wochenendes). Bellas Zustand ließ es zu und so fuhren wir dann heute zusammen in die Klinik.

Mangels Termin mussten wir warten und kamen nach etwas mehr als zwei Stunden dran. Bis dahin legte sich Bella vor mir auf den Boden und döste, während es teils um uns herum recht laut war und Menschen und Tiere kamen und gingen, nebst Gebelle, Gehuste, Gejaule von verschiedenen Vierbeinern. Aber Bella war chillig, wie sonst auch.

Der uns behandelnde Arzt nahm sich ausreichend Zeit und äußerte selber die Vermutung, dass es gut möglich sei, dass sie bereits in Rumänien mit den parasitären Infektion zu tun hatte. Positiv sei, dass sie keinerlei akute Symptome zeigen würde. Um die Babesien zu bekämpfen, bekam sie am Ende des Gespräches die erste von zwei Injektionen mit Carbesia, die entgegen aller Erwartungen von Bella gut ertragen und vertragen wurde. Mittlerweile sind 8 Stunden vergangen und sie verhält sich, wie sonst auch - tobt sogar ein wenig und erfreut sich ihres Hundekissens :-). Die zweite Injektion bekommt sie in zwei Wochen; zwischenzeitlich wird noch ihr Blutbild darauf gecheckt, wie die Anzahl der roten Blutkörperchen ist. Denn diese Babesien vernichten die roten Blutkörperchen und der Arzt will schauen, ob die Infektion in dem Bereich Folgen hatte.

Während des Besuches wurde auch ihr Herz abgehört und er stellte ein leichtes Rasseln an einer Herzklappe fest. Beim Termin in zwei Wochen, wird dem mal genauer auf den Grund gegangen (Ultraschall bzw. nochmaliges Abhören).

Sonntag, 23. Juli 2017

Eigene Kartoffelernte :-)

Ich habe vor ein paar Wochen 5 Kartoffeln gepflanzt und wollte mal schauen, wie sich das so entwickelt. Die Pflanzen sind enorm gewachsen und gestern Abend hab ich mal probehalber etwas Erde ausgehoben und zum Vorschein kamen schon mal diese Exemplare :-)


Mitte August werd ich alle ernten und mich überraschen lassen, wie viele man verwerten kann :-)

Zur Selbstversorgung wird es noch nicht reichen :-)

Neue Bilder unserer Fellnasen

Nicht alle, aber fast alle finden sich in den Bildern wieder :-)
















Tretminen ....

Als ich gestern Abend mit unserer Bella in Wuppertal am gelben Sprung (Richtung Nordpark) unsere abendliche Runde drehte, kam ich mir in alte Zeiten zurückversetzt vor. In eine Zeit, als Hundebesitzer sich nicht darum kümmerten, ob ihre Vierbeiner auf Fußgängerwegen ihre großen Geschäfte hinterließen oder nicht. 

Dort ist zwar ein Feilaufgelände für Hunde (kein Leinenzwang), dennoch bedeutet dies an sich nicht, dass man die Hinterlassenschaften nicht entfernen braucht. An einer Stelle bin ich einem Haufen aus dem Weg gegangen, um dann anderorts einen Treffer zu "erzielen".


Ich rede hierbei nicht von "kleinen Tretminen", die mir auf dem Weg begegneten, sondern schon von solchen, die ganz offensichtlich von mittleren und großen Hunden stammten. 


Es sollte doch im Interesse aller sein, dass man die Tretminen entfernt...
.

Sonntag, 16. Juli 2017

Low Carb Pizzarolle-Version bei den Wuppies

Meine Lebensgefährtin ist auf dieses Rezept aufmerksam geworden und heute haben wir es mal in Angriff genommen, da es sich sehr lecker anhört.

Über diesen Link kommt ihr zu dem recht einfachen Rezept: >>>>Link<<<<

So und was soll ich große Worte verschwenden, also bis auf die Champignons (grml - beim Einkauf vergessen) haben wir uns am Rezept gehalten und das Resultat seht ihr hier:


Darauf kam noch der Ruccola-Salat und dann ging es ans Verzehren.
Was soll ich sagen: Es war echt lecker :-) - zu dem Ergebnis kamen wir beide übereinstimmend.

Ohne Mehl, nur mit Quark, Käse und Eiern wurde der "Pizzaboden" gemacht. Ach ja, es gab noch eine andere Änderung gegenüber dem Rezept: Auf ein Rollen haben wir verzichtet.
 

Dienstag, 6. Juni 2017

Notpfote Animal Rescue e.V. sucht u.a. Hunde-Pflegestellen

Gestern erschien bei Facebook folgender Aufruf:


Mir liegt persönlich die Arbeit dieser Organisation sehr am Herzen, da sie letztes Jahr unsere Bella nach Deutschland brachten. Unsere Hündin stammt ebenfalls aus diesem Tierheim in Suceava und sie ist ein absoluter Lottogewinn. Es wäre schön, wenn sich ausreichend Menschen bereit finden würden, Pflegestellen einzurichten und wer weiss, vielleicht wird aus einer Pflegestelle auch ein neues zuhause.


Der Mensch, das grausamste Wesen ....

Soeben bei Facebook entdeckt:


Text: "Eichhörnchenmutter zur eigenen Bespaßung einfach und grausam tot getreten...
Bitte teilen! 200€ Belohnung! Am Pfingstmontag 05.06.2017 (Nachmittags) im Westfalenpark Dortmund, wurde ein auf dem Rasen sitzendes Eichhörnchen, von einem Mann (südländischer Herkunft), grundlos und gezielt mit einem Tritt auf dem Kopf getötet. Die zwei ca. 4,5 Wochen alten Jungtiere verblieben unverletzt bei der toten Mutter...Der Mann verlies dann reuelos den Ort des Schreckens und überlies die Jungtiere ihren Schicksal...
Zeugen, die Hinweise zur Tat oder Täter haben, melden sich bitte unter XXX-XXXX (auch WhatsApp) oder per E-Mail an huebner@eichhoernchen-in-not-datteln.de
Für sachdienliche Hinweise, die zur Belangung des Täters führen, zahlen wir eine Belohnung von 200€ (aus privater Kasse)! Die Belohnung kann gerne von weiteren Sponsoren erhöht werden..."


Sicherlich gab es immer Menschen, die derartiges taten, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es vermehrt emphatielose  Menschen gibt, denen einen Kick oder Freude bereitet andere Lebewesen zu quälen und zu töten. Es bewahrheitet sich doch sehr, wenn man den Menschen als das grausamste Wesen auf unserem Planeten betitelt, da er mitunter Spass am Töten hat. Nach jetzigem Stand würde es unserem Planeten und der Fauna und Flora weitaus besser gehen, wenn der Mensch verschwindet - denn wir sind nicht weniger schuld an dem zunehmenden Aussterben von Tieren und dem Klimawandel. 

Aber zurück zu den Eichhörnchen: Es ist wenigstens positiv, dass die Jungtiere gerettet werden konnten und es noch Organisationen und Vereine gibt, oftmals auch nur Privatpersonen, die sich hilfslosen und verletzten Tieren annehmen, um ihnen ein weiterleben zu ermöglichen. 

Ich kann es nicht nachvollziehen, was es für assoziale und abartige Menschen gibt. Wenn mir die Möglichkeiten und finanziellen Mittel zur Verfügung ständen, ich würde sehr gerne einen Bauernhof betreiben, wo u.a. hilfsbedürftige Tiere einen Unterschlupf oder gar neue Heimat finden könnten.




Dienstag, 30. Mai 2017

Buddelaktion unserer Hündin

Unsere Geisterjägerhündin Bella zeigte bei der Begehung der Ruine Isenburg in Essen eindeutig, dass sie Hütehundgene drin hat - ein sehr ruhiges Gemüt und folgte uns immer zu; achtete auch darauf, dass wir beisammen blieben (wie schon bei der letzten Location). Sogar das Kamerateam des WDR, welches einen Beitrag über unser drehte) war von ihr angetan :-)
Sie ist nicht so hibbelig wie beispielsweise aufgedrehte Terrier mit Jagdinstinkt. Sondern sehr besonnen und chillte oftmals während des Drehs :D

Für jeden anderen wäre es sicherlich spooky gewesen, als wir eine leicht verwitterte Visitenkarte eines Anwalts auf dem Waldboden fanden. Spooky deswegen, weil Bella kurz davor in dem Bereich gebuddelt hatte. Es kam aber keine nach oben greifende verrottete Hand mit Knochenfragmenten zum Vorschein.
 

Nur hatte sie sich dort eine kühlere Stelle auf dem Waldboden vom Blattwerk freigemacht :-) und sich dann mit einem lauten Seufzer niedergelassen :D
 

Also nix mit vergrabener Leiche ... pfff

Bella wird mit uns zusammen  im Herbst auf dem WDR-TV zu sehen sein. 


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Samstag, 25. März 2017

Seltsame Vorurteile gegen rumänische Hunde

In Anlehnung an eine Diskussion, die ich gestern hier in einer Facebook-Gruppe hatte, wo jemand dann polarisierte und meinte, dass (gerade) "Hunde aus Rumänien extrem viele Defizite hätten" (Sozialisierung)... ich finde es schade, dass man alle Hunde dann in einen Topf wirft. Es gibt viele Beispiele, dass es eben nicht so ist. Jedem, der sich gerade einen Hund aus dem Ausland (speziell Rumänien, Griechenland, Spanien, usw.) zulegt sollte doch wohl klar sein, dass die Hunde wohl kein einfaches Leben hatten. Dort geht man auch anders mit denen um (ich sage nur Straßenhunde, Tötungsstationen). Gerade diese Hunde brauchen sehr viel Zeit um sich einzuleben und leiden oft unter Ängste vor einfachen Dingen - und wenn man das nicht berücksichtigt, sollte man die Finger davon lassen. Zum Thema Sozialisieriung mal ein Video aus unserem Hause: Bella, die rumänische Hündin, die seit Ende Okt. 2016 bei uns und unseren vier Katzen-Fellnasen lebt... zur Sozialisierung kann es eben auch gehören, dass sie sich mit Katzen verträgt :-) und ihre Ängste konnten wir mittlerweile runterfahren. Und es gibt noch viele andere Besitzer(innen) von rumänischen Hunden, die das gleiche berichten können.

Montag, 20. März 2017

Lieber einen Hund aus einem Tierheim...

Wenn man so in Hundegruppen in den Sozialen Medien manche Kommentare und Threads bzw. auch Betitelungen liest fragt man sich ernsthaft, ob die über eigentlich über Hunde "reden" oder von leblosen Dingen.

Allein der Begriff "Vermehrer" für einen Halter/Züchter klingt so, als wären die Hunde Gebährmaschinen... mal davon abgesehen, dass ich mich persönlich gegen ein Tier von einem Züchter entscheiden würde, gibt es in unseren Tierheimen und Pflegestellen zig Hunde, die nicht selten Schicksale hinter sich haben und sich nach einem tollen zuhause sehnen. Manche sind auch gesundheitlich angeschlagen und ich fand eine Szene sehr rührend und zeigt für mich auch, dass dies wirkliche Tierfreunde sind: Ein Ehepaar (ca. in den 50igern) holte aus dem Tierheim Solingen einen alten (14 o. 15jährigen) dominaten Kater, obgleich im Tierheim auch jüngere Katzen auf die Vermittlung warteten. Sie wollten ihm ein schönes zuhause geben, wo er seinen Lebensabend verbringen konnte. 
Sollte dies nicht auch ein Ziel sein? 
 
Manchmal denk ich, dass so manche Menschen aus reinem Egoismus ein Tier halten, wenn ich die Kommis/Threads lese.
 
Hunde aus Tierheimen bedürfen weit aus mehr Arbeit, als wenn man sie von Züchtern holt. Gerade wegen der Schicksale, die sie oftmals durchlebt haben, brauchen sie viel viel mehr Zeit.

Wir sehen es ja an unserer Hündin Bella. Im Oktober 2016 haben wir sie aus dem Tierheim Solingen geholt. Sie stammt aus einem Tierheim in Rumänien, wo sie mit 700 anderen Hunden hauste. Wir wissen nichts über ihre Vorgeschichte. Sie war eine recht eingeschüchterte kleine Fellnase, Angst Aufsehen zu erregen. Nach der Probezeit, die darin bestand, dass wir mehrmals mit ihr beim Tierheim spazieren gingen und sie auch mal mit nach Hause nahmen, um zu sehen, wie unsere Katzen und sie zurecht kamen, nahmen wir sie entgültig bei uns auf. 

Viel Zeit, Zuneigung, aber auch ihr Raum und viel Ruhe geben, damit sie Vertrauen fassen konnte waren notwendig und sind es auch weiterhin. Sie blüht von Monat zu Monat mehr auf und wir bekommen immer mehr das Gefühl, dass sie sich angekommen und wohl fühlt. Kommt sehr oft zum Kuscheln :-)

Wenn Cloody, Bella und ich spazieren gehen und wir Zweibeiner uns mal von einander entfernen, dann schaut Bella nach uns beiden und will keinen zurücklassen. :-)
Aber ich schweif mal wieder vom eigentlichen Thema ab. 
 
Fortsetzung folgt bestimmt :-)

Sonntag, 19. März 2017

Fellnasen und Besserwisser...

Aufgrund meines vorherigen Blogeintrages, der von einem offensichtlichen Besserwisser bei Facebook kritisiert wurde, erhielt ich damit eine regelrechte Steilvorlage für diesen Blogeintrag zum Thema Fellnasen.

Zitat:
"Zudem ist er extrem langweilig geschrieben" ...... "Was soll mir das jetzt sagen? Wann der Hund was gefressen hat.welche Katze wo liegt.warum ne Decke am Fußboden liegt...Und dann...Dieses Wort.... FELLNASEN... Nur so by Thema was. Weder Katzen noch Hunde haben Fell auf der Nase. Die Fellnasen die du meinst, heißen Kaninchen"

Während ich hier schreibe sitzt Quentin neben mir und Bella liegt zu meinen Füßen bzw. sogar auf ihnen :-)

Fellnasen... natürlich ist es so, dass die Nasen von Katzen und Hunden nicht aus Fell bestehen, wenn man mit "Nase" nur die Spitze betiteln will. Aber anatomisch betrachtet ist der Oberteil der Hundeschnauze der Nasenrücken und auch Katzen besitzen einen Nasenrücken. Auf dem Nasenrücken liegt Fell. Also von daher kann die Betitelung "Fellnasen" schon aus anatomischer Sicht betrachtet für Katzen und Hunde genommen werden. Aber es sollte ja auch bekannt sein, dass gesellschaftlich und weitläufig es offenkundig ist, dass wenn man von Fellnasen spricht, darunter Katzen und Hunde verstanden werden (können). Das Leben wäre doch wirklich geselliger und friedvoller, ohne solche Besserwisser; auf der anderen Seite würden sich zB solch ein Blogartikel erübrigen :-)

Und ob nun meine hiesigen Blogartikel "extrem langweilig" sind, dürfte im Auge jedes Betrachters liegen und Meinungen will ich keinem vorschreiben - sachliche und konstruktive Kritik ist immer willkommen. Ich persönlich erachte sie nicht so langweilig, zumal ich auch zwei weitere Blogs betreibe und auf einem davon, schreibe ich sehr viel, extem viel im Gegensatz zu diesem Blog. Dort erhielt ich noch nie eine Aussage die unterhalb von "neutral" ging, sondern überwiegend: Interessant, spannend, fesselnd usw. - vielleicht liegt es auch nur an dem dortigen Themengebiet "Paranormales / Ghosthunting".

Über Geschmäcker kann man sich wohl streiten :-)





Bella ist nicht wählerisch..... neeeeiiiinnnn

Unsere Hündin Bella ist so an sich nicht wählerisch, weiss aber was lecker ist :-)



Wir haben ihr mal testweise von Bozita Naturals "Elch"-Fleisch in Gelee mitgebracht. Sie war von vornherein skeptisch und schnupperte, schaute uns an und ging. Nach etwa 10 Minuten legten wir ein wenig Wurst mit rein (wird selten bei uns gemacht) und erst pickte sie sich die Wurst heraus, aber dann mampfte sie etwa 1/3 der Elch-Häppchen und ging dann wieder.


Währenddessen frühstückten wir. Bella ist wunderbar, denn sie bettelt während des Essens gar nicht. Bei uns blieb eine Brötchenhälfte übrig und für wen war die dann? Na für Bella, belegt mit Leberwurst :-)


Hab ich schon mal erwähnt, dass sie ein total toller Hund ist? Je mehr Zeit vertreicht, seit dem wir sie aus dem Tierheim holten, blüht sie immer mehr auf :-)

Von dem getesten Futter von Bozita werden wir uns wohl erstmal keine weitere Probe holen, denn so richtig sprechen sie diese Elch-Happen nicht an; ob es mit anderen Happen so sein wird, kann man so nicht sagen. Nur um die ganze Palette zu testen, würde das Budget sprengen.

Wie sagt man so schön: Der Hunger treibt es dann rein... wenn ich dagegen sehe, wie auf das Futter von Dr. Berg abgefahren ist, aber dazu in einem späteren Posting mehr.

Samstag, 18. März 2017

Überraschung...

Da kommt man in sein Hobbyzimmer und was findet man da so vor sich.... drei schlafende Kater auf dem Stuhl bzw. auf der Decke am Boden. Wenn nun jemand fragen sollte, warum eine Decke auf dem Boden liegt: Zum einen für meine Füße, wenn ich da sitze und zum anderen ist es ein idealer Schlaf- und Kuschelplatz für eine unserer Fellnasen. Die lassen sich da auch gern nieder, wenn ich dort sitze.

Auf dem Stuhl liegen Filou (hinten) und davor Pepe. Man könnte auch sagen: Opa und Enkel! Nun nicht verwandschaftstechnisch, aber so vom Altersgefüge her. Filou kümmert sich auch gern um Pepe und Quentin, u.a. als "Putzer". Auch kuscheln sie sehr gern des nachts im freien Hundekörbchen, wenn Bella im anderen liegt.

Pepe ist derzeit auch in der Genesungsphase und die Blasenentzündung ist am abklingen, so kann man die Sorgen wieder zurückfahren.










Mittwoch, 15. März 2017

Pepe... der kleine 3jährige Kater

Unser kleiner Pepe hat es nicht so leicht irgendwie. Aber ein leichtes einfaches Leben wäre ja auch langweilig.


Wir haben ihn vor drei Jahren mit wenigen Monaten bekommen. schon Wochen vorher stand fest, dass wir ihn aus einem Wurf nehmen. Bereits da eroberte er unsere Herzen. Als wir ihn damals bei der Familie abholten war führte der Weg direkt zu unserer Haus-Tierärztin, um ihn direkt mal durchzuschecken und zu impfen. Da war alles normal bis auf die Tatsache, dass er haufenweise Ohrmilben besaß. Das Wattestäbchen war schwarz von Milben. Wir bekamen dann als Hausaufgabe, weiterhin mit einer Tinktur die Ohren zu behandeln und bei der Kontrolluntersuchung gab es Entwarnung. Zur Vorbeugung wurden Emma, Filou und Quentin gleichzeitig mit behandelt, damit eine Verbreitung utnerbunden werden konnte.

Wir machten die Familie auf das Problem aufmerksam und empfehlen ihnen, mit ihren Katzen ebenfalls den Tierarzt aufzusuchen; ob sie es jemals taten, keine Ahnung. Jedenfalls sind wir froh, dass wir ihn abgenommen haben!

3-4 Wochen später stellte sich eine schwere Durchfallerkrankung bei dem Kleinen ein und da machten wir uns schon sehr viel Sorgen. Mit guter medizinischer Therapie und häuslicher Betreuung überstand er es und blühte richtig auf. Unser Kater Filou wurde zu seinem Ziehpflege-Opa, immer um die Fellpflege beim Pepe bemüht.

Aber mit der Zeit stellten wir fest, dass etwas anders war. Das Wachstum schritt nicht so vorran, wie es eigentlich sollte. Wir hegten daher die Vermutung, dass es evtl. mit der schweren Durchfallerkrankung zusammenhängen könnte. Aber wir haben ihn dennoch sehr lieb und so verdient er sich den Namen zurecht "der Kleine" :-)


In den letzten anderthalb Jahren bekam er 3x eine Blasenentzündung. Aktuell ist es die dritte. Beim ersten Mal suchten wir die Tierklinik in Neanderthal auf und er bekam Antibiotika und wir eine recht hohe Rechnung. Mittlerweile haben wir erfahren, dass diese hohen Rechnungen bei dieser Klinik nicht unüblich sind und würden im Notfall eher nach Duisburg fahren. Beim zweiten Mal waren wir bei der Vertretung unserer Haustierärtzin (Dezember 2016) und dort wurde auch eine Urinprobe ans Labor gegeben, da ein Verdacht auf Kristalle in der Blase bestand, was sich jedoch nicht bestätigte. Gestern waren wir dann bei der Haustierärztin und es wurde eine Röntgenaufnahme gemacht, um definitiv Blasensteine und -kristalle auszuschließen. Was man auch machen konnte. Er bekommt nun wieder Antibiotika und scheinbar sind Blasenentzündungen nun von ihm gepachtet. Wir werden uns nun mal damit befassen müssen, um es nicht wirklich zu einer chronischen Geschichte werden zu lassen.

Wir machen uns schon sehr viele Sorgen.... wäre traurig, wenn nicht.

Während ich dieses hier schreibe, liegt er zu meinen Füßen unter dem Schreibtisch auf der Wolldecke.








Schlaf hilft :-) - er futtert und trinkt aber normal; ist ein wenig reduzierter in seiner sonst sehr agilen Verhaltensweise, aber wir wissen ja selber, wie es ist, wenn man krank ist.